„MdW“ – das Projekt

Sie leisten ihren Dienst für unsere Gesellschaft ehrenamtlich oder hauptberuflich, die Einsatzkräfte der Bundesrepublik Deutschland. Sie riskieren als Soldat/innen, Polizist/innen, Feuerwehrleute, Sanitäter/innen, THW-Angehörige und viele mehr, im In- und Ausland ihre Gesundheit und ihr Leben für unsere Gesellschaft. Menschen die mit ihrem Dienst einen wertvollen Beitrag zum Erhalt unserer Demokratie leisten. Sie unterstützen die Zivilgesellschaft in Ausnahmesituationen und finden sich dabei täglich selbst darin wieder. Nicht selten tragen sie die belastenden Erfahrungen aus ihren Einsätzen als schwere Last mit sich herum. Nicht wenige zerbrechen daran. 

Foto: Detlef Förster

„Marsch der Wertschätzung“ ein deutliches Zeichen gegen diese Entwicklung!

Diese Menschen sehen sich zunehmend mit Gewalt und Respektlosigkeit konfrontiert. Statt Offenheit und Wertschätzung prägen Ablehnung und sogar tätliche Angriffe ihren Dienstalltag. Rettungskräfte und Feuerwehrleute werden daran gehindert Leben zu retten und gemeinsam mit Soldaten und Polizisten werden sie zur Zielscheibe für den Frust und Gewalt einer Gesellschaft, die zunehmend ihren Bezug zu den Mitbürgern in Uniform verliert. Diese Erfahrungen machen nicht an der Haustüre halt und belasten zusätzlich den Familienalltag der Einsatzkräfte. Der Ort, der eigentlich dazu beiträgt Kraft zu tanken. Im schlimmsten Fall führen die Erfahrung zur Auflösung der Familie.

Foto: Zoll-Bund
Foto: Zoll-Bund /Danke für die freundliche Überlassung

Emilio Pazouki selbst Rettungssanitäter und leidenschaftlicher Marschteilnehmer hatte eine Idee!

Emilio nimmt an vielen Märschen im In- und Ausland teil. Oftmals sind es Märsche, welche für mehr Aufmerksamkeit rund um das Thema Soldaten der Bundeswehr und deren Familien ausgeführt werden. Meist steht das Nichtvergessen und die Erinnerung an die gefallenen und verwundeten Soldaten im Vordergrund. Märsche an denen auch viele Teilnehmer unterschiedlichster Einsatzkräfte wie Feuerwehrleute, Polizisten und Sanitäter mitmachen und somit ihre Solidarität zeigen. Ein Zeichen, dass man sich als Zivilbürger in Uniform verbunden fühlt und das Schicksal eines harten Dienstalltages teilt. Wir möchten Euch etwas davon zurückgeben!

Foto: Emilio Pazouki

Aus einer Idee wurde ein Projekt

Als Mitglied von Veteranenkultur e.V. besprach Emilo seine Idee mit dem Vorstand der ihn unterstützte und so wurde der „Marsch der Wertschätzung“ für unsere Einsatzkräfte geboren. Da Soldaten gern und viel marschieren fand sich sehr schnell ein Team und somit zwei weitere Standorte zur Austragung. Mittlerweile sind geplant Todtnau-Schwarzwald, Heimbach-Eifel und Aurich-Ostfriesland. Da Corona auch dieses Jahr den Veranstaltungskalender dominiert, steht nun auch die Möglichkeit virtuell mitzulaufen. Als Schirmherrn konnten wir Herrn Prof. Dr. Sensburg, Präsident des Verbandes der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V.  und Mitglied des Deutschen Bundestags, für das Projekt gewinnen. Natürlich haben wir auch an ein Patch gedacht, als Zeichen der Gemeinschaft. Alle sind herzlich eingeladen sich daran zu beteiligen und somit deutlich zu signalisieren, dass wir hinter unseren Einsatzkräften stehen und anerkennen, was sie tagtäglich für unsere Gesellschaft leisten.

Foto: Emilio Pazouki

Mit eurer Teilnahme sagt auch Ihr: „Wir stehen zu unseren Einsatzkräften!“

Durch diese Aktion hoffen wir, all die Menschen zu erreichen, die genau wie wir diesem Trend etwas entgegen stellen möchten. Gemeinsam marschieren wir für das Nichtvergessen der im Dienst verstorbenen und verwundeten Bürger in Uniform. Ihnen zeigen wir, dass der große Teil der Gesellschaft ihren Dienst anerkennt, wertschätzt und hinter ihnen steht. Gegen die fortschreitende Spaltung eines Landes und seiner Bürger.

Spenden aus dem „Marsch der Wertschätzung“

Spenden aus dem Projekt werden für einen gemeinnützigen Zweck aus dem Bereich Kinder und Jugendliche, gemäß unserer Satzung verwendet. Wir möchten betroffenen Kindern und Jugendlichen von traumatisierten Einsatzkräften eine „Aus-Zeit vom Trauma“ zur emotionalen Entlastung anbieten. Damit wollen wir einen Beitrag dazu leisten, ihre psychische Gesundheit zu schützen und sie auf ihrem Weg zu stärken. Diese Veranstaltung organisieren wir gemeinsam mit unserem Partner „amitumkids“

Leider waren andere etwas schneller und konnten sich die letzten „MdW2021-Patches sichern. Teilnehmen und spenden geht noch, aber für dieses Jahr gibt es keine Patches mehr, als Danke Schön!

Nächstes Jahr gehts weiter, bleibt dran!

Eure Marschsportgruppe Veteranenkultur e.V.

Mitmachen ohne Patch und Zeichen setzen

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